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Fuchsjagd der Deutschen Bahn AG mit wenig Erfolg
DB AG hat vorbeigeschossen
Das Landgericht Frankfurt/M. hat am letzten Freitag 17.11.2000 das Ansinnen der Deutschen Bahn AG zurück gewiesen, den Kartenfuchs sofort einzustellen.
Die Vertreter der Deutschen Bahn AG konnten das Gericht nicht von einem wettbewerbswidrigen Verhalten des Kartenfuchses überzeugen. Nach Meinung der Richter greife der Kartenfuchs nur die bestehenden Tarifmöglichkeiten der Deutschen Bahn AG auf. Diese Tarife seien nicht auf Gruppen beschränkt, bei denen besondere persönliche Bindungen vorlägen. Mehr Informationen zum Verfahren gibt es unter http://www.landgericht.frankfurt-main.de/
Dieser Schuss ging daneben - der Kartenfuchs bleibt online.
Immerhin: In Zukunft gibt es keine automatische Übernahme von DB-Fahrplandaten
Am Mittwoch dem 15.09.2000 gab es noch ein Verfahren wegen Verletzung von Datenbankrechten vor dem LG Köln. Hier wurde vereinbart, dass der Kartenfuchs in Zukunft auf die automatische Übernahme der Daten vom Fahrplanserver der DB verzichtet. Sowieso hatte die DB den Kartenfuchs seit 26.10.2000 von ihrem Fahrplan-Server ausgesperrt.
Leichter Streifschuss - die Verbindungsdaten müssen in Zukunft per Hand eingegeben werden.
Der Kartenfuchs ist guter Hoffnung, dass die Deutsche Bahn AG nun ihre Kraft den wesentlichen Aufgaben widmet und sich das Jagdfieber auf ihre wahren Feinde konzentriert.
Noch mal ein herzliches Dankeschön allen die den Kartenfuchs so großartig unterstützt haben! |